Details zur Ausbildung

Beginn
Jährlich zum 1. Oktober (der genaue Unterrichtsbeginn kann je nach Wochentag etwas variieren)

Dauer
13 Monate inkl. Praktikum (ca. 2 Monate), Auslandsreportagewoche und Erstellen einer Zeitschrift als Abschlussarbeit

Kosten der einjährigen Vollzeitausbildung
2.400 Euro (12 Monate à 195,00 Euro plus 60,00 Euro Anmeldegebühr)

Das "Schulhaus"

Seit Oktober 2011 bewohnt die Reportageschule eines der ältesten Häuser der Stadt, genau gegenüber der Volkshochschule, an der sie organisatorisch angesiedelt ist. Der Bau des Hauses am damaligen westlichen Rand der Stadt geht auf das Jahr 1559 und damit noch weit vor den großen Stadtbrand von 1726, dem 4/5 der damaligen Gebäude zum Opfer fielen, zurück. Der rautenförmige Grundriss ragt über die Grundmauern des Vorgängergebäudes hinaus. Die Bewohner des zweigeschossigen Gebäudes waren "Ackerbürger", die Landwirtschaft, jedoch keine Viehhaltung, betrieben und das Bürgerrecht hatten. Die große lichte Höhe von über 3,70 m im Erdgeschoss resultiert aus der Tenneneinfahrt. Viele Räume in dem aufwändig sanierten und denkmalgeschützten Gebäude haben historische Dielenböden, Vollholztüren und einfachverglaste Fenster. Erhalten wurden auch die (nach der Renovierung nicht mehr sichtbaren) Flechtwände aus Haselnussholzgeflecht mit Lehmverkleidung. Im Obergeschoss an der Ostwand der Stube wurde eine Beistrichmalerei aus der Entstehungszeit gefunden. Besonders auffällig ist die erhaltene Fachwerkwand mit Weidengeflecht und Lehmausfachungen zwischen ehemaliger Tenne und dem Eingangsflur.

Im obersten Stock ist das "erste Journalisteninternat Deutschlands": hier wohnen vier Reportageschüler, Küche und Bäder werden gemeinsam genutzt.