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Reportagen

Arbeiten von Reportageschülern und Absolventen

 

Wo ist Dirk?
Dirk Schiller war drei Jahre alt als er verschwand. Einfach so, beim Spielen, im Harz-Urlaub. Seine Mutter hat nicht aufgehört, ihn zu suchen, an keinem einzigen Tag in 30 Jahren..
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Von Marco Lauer, Brigitte, 03/2010

Der Denker und die Bäuerin
Er war einer der führenden Intellektuellen der Republik. Doch die Demenz nahm dem Rhetorikprofessor und Literaten Walter Jens seine Sprache und seinen Geist. Eine schwäbische Landwirtin pflegt den 86-Jährigen nun mit aller Hingabe.
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Von Dagny Riegel, Focus 47/2009

Der Doktor und das teure Vieh
Was Tiere den Besitzern wert sind, zeigt sich, wenn sie krank sind. Ein Besuch in Pferdeklinik, Kleintierpraxis und beim Landtierarzt.
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Von Johan Kornder, Badische Zeitung, 02.10.2009

Essbare Landschaft
Die Organisation "Slow Food" ist die Hüterin des guten Geschmacks. Sie fordert von Produzenten bedingungslose Qualität und fördert den Absatz regionaler Lebensmittel. Ein Streifzug mit Luciano Bertini, dem Slow-Food-Präsidenten von Pistoia durch seine Stadt..
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Von Arwen Möller, stern.de, 17.10.2009

Falscher Feind
Die Verlage kämpfen gegen Google - weil sie ihre eigene Rolle im Internet noch nicht gefunden haben.
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Von Jan Söfjer, Berliner Zeitung, 06.08.2009

Stuttgarter Schnitzeljagd in drei Gängen
Ein Menü voller Überraschungen: Beim Jumping Dinner kennen die Gäste weder ihre Gastgeber noch wissen sie, was auf den Teller kommt. Sie hetzten von Ort zu Ort, jeder Gang wird in einer anderen Wohnung serviert.
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Von Ellen Köhrer, Stuttgarter Zeitung, 01.07.2009

Die Basis kocht, Andrea Nahles beschwichtigt
Bei der SPD ist die Stimmung im Keller. Wer von den Parteigranden in diesen Tagen auf das Parteivolk trifft, muss sich warm anziehen - sowie Andrea Nahles am Mittwochabend in Stuttgart. Sie redete das EU-Wahlergebnis schön.Die Basis sagte: "Wir können es nicht mehr hören." Ortstermin in der ideologischen Kampfzone der SPD.
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Von Katharina Schönwitz, "stern.de", 11.06.2009

Im Traum renne ich davon - auf zwei Beinen
Im April 2006 trat Kimhour aus Kambodscha auf eine Landmine. Sie explodierte und verletzte den Jungen so schwer, dass sein Bein amputiert werden musste. In GEOlino erzählt der 13-Jährige von seinem Unfall - und wie es ihm heute geht.
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Von Ellen Köhrer, GEOlino Nr. 6/Juni 2009

Hier überall war Jesse Owens
Vor den Toren Berlins steht das Olympische Dorf von 1936. Fritz Wandt hat hier als Junge die Autogramme von Sportlern aus aller Welt gesammelt. Ihn schmerzt es, dass der Ort mehr und mehr in Vergessenheit gerät.
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Von Kristin Oeing,Frankfurter Rundschau, 29.05.2009

Schlechte Aussichten
Schwerin ist Landeshauptstadt und Gastgeber der Bundesgartenschau 2009. Zwei Millionen Besucher werden erwartet - während der einstige Vorzeigestadtteil Mueßer Holz verödet.
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Von Tanja Krämer, Der Tagesspiegel, 10.05.2009

Altern hinter Gittern
In Singen am Bodensee steht Europas einziges Gefängnis für Senioren. Hier sitzen Betrüger, Vergewaltiger und Mörder. Die Lebensabend-JVA bietet ihnen gewisse Annehmlichkeiten.
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Von Marco Lauer, Focus, 04.05.2009

Das ist jetzt unser Bier!
Langsam, aber stetig wächst das Hamburger Getränkeunternehmen „Premium“ über sich hinaus. Was als Protestaktion angefangen hat, ist jetzt echte Wirtschaft - das macht auch anderen alternativen Getränkelabels Mut.
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Von Sara Mously, Biorama, 04/2009

Die Aliens sind unter uns
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Von Tanja Krämer, Frankfurter Rundschau, 25.04.2009

Der Filmreinbringer
Was er zeigt, muss zum Ort passen. Notfalls krempelt Holger Kraus alles um - sein postmodernes Wanderkino ist krisenfest.
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Von Sara Mously, SZ-Wochenende, 28.03.2008

Wo ist Schembera?
Ein geistig behinderter Mann aus Fellbach und sein Weg zur Bronzemedaille im Skilanglauf.
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Von Kristin Oeing,Stuttgarter Zeitung, 05.03.2009

Der Alpdruck
DieSchweiz baut seit 1999 den längsten Tunnel der Welt - ebenerdig durch den Sankt Gotthard. 57,2 Kilometer wird er lang, 24 Milliarden Franken kosten, Ende 2017 soll er fertig sein. Dann können die Kinder der Arbeiter in 20 Minuten durchfahren, weshalb sie ihre Väter jahrelang kaum sahen.
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Von Marco Lauer, Der Tagesspiegel, 04.01.2009

Der Wochenend-Indianer
Aus den Slums der Millionenstadt ins 80-Einwohner-Dorf: Jedes Wochenende verwandelt sich Elvin aus Panama zum Indianer. Doch die Heldenmärchen seines Vaters nerven genauso wie Misserfolge beim Speerfischen - und auch die Mädchen sind in Panama City interessanter.
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Von Kristin Oeing,Spiegel-Online, 07.11.2008

Kissenschlacht mit einer alten Dame
Rückstand, Ausgleich, Rückstand, Führung, Ausgleich: Selten war ein Spiel mit so ungleichen Voraussetzungen so spannend wie der Champions-League-Auftakt des HSV vor acht Jahren.
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Von Lucas Vogelsang, Spiegel Online, 04.11.2008

Il Borro - Ein Dorf wird Dornröschen
Lange war Il Borro ein trister Flecken in der Toskana. Dann kam Salvatore Ferragamo - und machte den Ort zum Schmuckstück.
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Von Carolin Gagidis-Rappenberg und Kristin Oeing, Der Tagesspiegel, 05.10.2008

Placebo-Effekt
Die Heilkraft der Zuwendung
Ein aufmunterndes Wort, eine Tablette ohne Wirkstoff - und die Schmerzen verschwinden: Die Kraft der Zuwendung und der Zuversicht kann wahre Wundervollbringen.
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Von Katrin Zöfel, Gesundheit und Gesellschaft, 9/08

Der Vertreter
Erwin Schaible ist seit 32 Jahren immer unterwegs. Als selbständiger Handlungsreisender verkauft er rustikale Möbel. Ein Beruf, den man sehr mögen muss, um ihn durchzuhalten.
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Von Marco Lauer, Brand eins 08/08

Endstation ungewiss
Als vor knapp einem Jahr Zehntausende in Burma gegen die Militärdiktatur demonstrierten, war das Land in Südostasien einige Tage lang in allen Nachrichten. Heute bestimmen andere Themen die Schlagzeilen, doch 150 politische Dissidenten, die nach den Protesten aus Burma in eine grenznahe Stadt im benachbarten Thailand fliehen mussten, möchten die Weltöffentlichkeit wach halten – und träumen davon, bald wieder irgendwo zu Hause zu sein.
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Von Ellen Köhrer, (Absolventin des 1. Jahrgangs), GALORE, Volume 42, September 2008

Wasserpreis für einen Tropfenzähler
Der Erfinderdes virtuellen Wassers plädiert füreinen sparsamen Umgang mitdem kostbaren Nass.
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Von Katrin Zöfel,Mittellandzeitung (Schweiz),, 22.08.2008

Schlaflos im Pflegeheim
Frau Schäfer redet die ganze Nacht, Herr Huber will ständig seine Windel gewechselt haben, Frau Koch liegt im Sterben. Eine Nachtschicht auf der Pflegestation im Mutter-Werner-Heim in Reutlingen
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Von Birgitt Cordes, Die Zeit, 21.08.2008

Kein Kinderspiel
Die Seifenblasen von Pustefix sind leicht. Weniger leicht ist es für den Hersteller, am Markt zu überleben.
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Von Karin Kontny, "enable", Sonderbeilage der Financial Times Deutschland, August 2008

Warum Bioenergie selten grün ist
Von wegen klimafreundlich: Die meisten gängigen Biotreibstoffe sind schädlicher als herkömmliches Benzin. Aber es gibt Ausnahmen.
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Von Katrin Zöfel, Die Welt, 05.07.2008

Höhenrausch
Armes Andermatt: Erst gingen die Touristen, weil das Militär lärmte, dann gingen die Soldaten – und damit Jobs und ein Drittel der Einwohner. Nun verspricht ein steinreicher Ägypter dem Ort eine glänzende Zukunft. Und Andermatt hofft.
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Von Marco Lauer, (Absolvent des 1. Jahrgangs), Der Tagesspiegel, Nr. 19934, 15.06.2008

Sie nannten ihn Django
Beim Spiel gegen Russland ruhen die Hoffnungen der Spanier auf Daniel Guiza. Der Mann, der schneller schießt als sein Schatten und aussieht wie Franco Nero, blickt auf eine Karriere zurück, die auch unter der Brücke hätte enden können.
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Von Lucas Vogelsang, 11Freunde, 10.06.2008

Ein Leben gegen Gentechnik
Lea Hinze ist 28 Jahre alt und hat sich entschieden: Für den Kampf gegen Grüne Gentechnik, gegen ein bürgerliches Leben. Warum sich die Aktivistin dazu verpflichtet fühlt.
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Von Anke Lübbert, taz.de, 28.05.2008

Hanna in Halberstadt
Nirgendwo gibt es so viele rechtsextreme Straftaten wie in Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Auch bei den Gewalttaten liegen diese Regionen vorn. Nicht rechtsextreme junge Leute wandern aus, sobald sie können. Ein Augenschein.
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Von Anke Lübbert und Julia Rommel, WOZ - Die Wochenzeitung, 29.05.2008

Die europäische Depression
Einst gab Ryan Giggs seinem Großvater ein Versprechen: Ja, Opa, ich spiele für Wales. Was den alten Mann glücklich machte, verbaute dem Athleten den Weg zu einem Weltturnier. Dennoch will er mit einem großen Titel abtreten.
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Von Lucas Vogelsang, 11Freunde, 21.05.2008

Kloster statt Jugendknast
Seit September 2003 können jugendliche Straftäter in Baden-Württemberg ins Kloster Frauental anstatt ins Gefängnis kommen. In der Jugendhilfeeinrichtung Projekt Chance sollen sie zu gesetzestreuen Bürgern werden. Das Experiment hat einige Erfolge vorzuweisen.
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Von Ellen Köhrer, (Absolventin des 1. Jahrgangs), Neue Zürcher Zeitung, 31.03.2008

Was bewegt ... Dietrich Mateschitz?
Er machte aus dem Erfrischungsgetränk Red Bull eine Weltmarke und aus sich selbst einen Multimilliardär. Sein Leitspruch: Marketing ist alles.
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Von Marco Lauer, (Absolvent des 1. Jahrgangs), Die Zeit, Nr. 16, 10.04.2008

Jeder Zentimeter schmerzt
Die Kameras sind weg, der Hang rutscht weiter. Seit drei Monaten
kämpft eine oberösterreichische Gemeinde gegen einen Berg
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Von Sara Mously, Die Zeit, Nr. 14, 27.03.2008, Österreich-Ausgabe

"Ich hasse mich"
Freitag. Endlich Wochenende. Feiern gehen, entspannen, den Sonntag im Bett verbringen. Wir freuen uns. Doch für Johanna (so will sie genannt werden) sind Wochenenden die Hölle.
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Von Lucas Vogelsang, Der Tagesspiegel, 29.02.2008

"Habgier so verbreitet wie nie"
Er will einheitliche Steuern in Europa und greift die Gier nach dem kurzfristigen Profit an. Im stern.de-Interview fordert der ehemalige Daimler-Benz-Chef Edzard Reuter, dass Unternehmer sich nicht dem "Rausch des Schnellen" hingeben sollen. Ein Appell zu seinem 80. Geburtstag.
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Von Karin Kontny, stern.de, 14.02.2008

In ständiger Angst
Neonazi-Aussteiger Markus T. knetet seine Hände, Schweiß steht ihm auf der Stirn. "Ich habe Angst", sagt er leise. Er starrt Kriminalhauptkommissar Andreas Taube an. Die beiden haben sich in den letzten Monaten regelmäßig getroffen. Wo, darf niemand wissen. Ohne Handy mit gespeicherter Notfallnummer der Polizei geht Markus T., 26, nicht aus dem Haus. Überall könnten seine ehemaligen Kumpane lauern.
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Von Kristin Oeing, Frankfurter Rundschau, 24.01.2008

Der Tod kommt im Morgengrauen
Mit Jäger Wolfgang Auer und seinen Gästen auf Entenjagd am Breitenbachsee im Wasenwald
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Von Sara Mously, Reutlinger General-Anzeiger, 23.01.2008

"Rauchverbot geht an die Substanz"
Viele Menschen regen sich über das Rauchverbot in Kneipen auf. Uli Neu geht aktiv dagegen vor. DerTübinger Wirt hat Verfassungsbeschwerde eingelegt. Er ist empört über den staatlichen Eingriff inGrundrechte - und in die schwäbische Gemütlichkeit.
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Von Markus Wanzeck, stern.de, 10.01.2008

Ausfahrt in ein neues Leben
In einer Tübinger Behinderten-Fahrschule lernte der querschnittsgelähmte Dietmar Thurau Auto-Mobilität
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Von Sara Mously, Schwäbisches Tagblatt, 03.01.2008

Die Laserkanone der Demokratie
Chaos Computer Club
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Von Markus Wanzeck, stern.de, 23.12.2007

Für einen Euro am Tag
Bürgerkrieg und die Gewaltherrschaft der Roten Khmer haben Kambodscha zu einem der ärmsten Länder der Welt gemacht.
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Von Ellen Köhrer, (Absolventin des 1. Jahrgangs), Cicero 12/2007

Auf dem Weg in die Hauptstadt
Oswald Metzger bereut nichts. Auch nicht seine Aussage, dass viele Sozialhilfeempfänger ihren Lebenssinn darin sähen, Kohlehydrate und Alkohol in sich hinein zu stopfen.
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Von Katharina Schönwitz, "stern.de", 23.11.2007

Totales Theater
Serdar Somuncu ist Deutschlands spannendster Comedian – weil er keiner ist.
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Von Lucas Vogelsang, Zitty Berlin, 22.11.2007

Der schicke Brüter
In „Garching II“ können Münchner Studenten billig wohnen und lernen. Was nach Atomkraftwerk klingt, ist preisgekrönte Architektur.
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Von Selina Byfield, Der Tagesspiegel, 14.10.2007

Eine autonome Republik
Ökonomische Spielregeln gelten auch für Klöster. Wie die geografische Lage und das Profil über das finanzielle Überleben einer Gemeinschaft entscheiden.
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Von Julia Rommel, WOZ - Die Wochenzeitung, 04.10.2007

Das perfekte Stück Wildnis
Unterwegs mit dem leidenschaftlichen Drehortsucher Paul Sebastian Moreau
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Von Anke Lübbert, Stuttgarter Zeitung, 29.09.2007

Unterzapft is'!
Sechs Millionen Maß werden Jahr für Jahr auf dem Münchner Oktoberfest getrunken. Fast jede ist schlecht eingeschenkt. Der "Verein gegen betrügerisches Einschenken" hat dem Unterschank den Kampf angesagt.
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Von Markus Wanzeck, stern.de, 27.09.2007

Unsere Stadt soll schöner klingen
Sie pirschen mit Mikrofonen durch die Städte und vermessen die akustische Umwelt: Die Anhänger der Soundscape-Bewegung suchen die "Klangschaft" hinter der Landschaft. Warum es sich lohnt, den Geräuschen um uns herum mehr Beachtung zu schenken
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Von Anne Meyer, tazzwei, 19.09.2007

Jean Ziegler: Der Alpen-Anarchist
Stimme der Armen, Schreck der Mächtigen oder Vaterlands- verräter und Lügner: Trotz seiner 73 Jahre wettert der Politiker und Starautor gegen Globalisierung, Raubtier- kapitalismus und die Schweizer Gemütlichkeit.
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Von Marco Lauer, Rheinischer Merkur, 06.09.2007

Grüße aus San Luca
Nach dem Blutbad von Duisburg, bei dem sechs junge Männer im Kugelhagel starben, ist deutlich geworden: Die italienische Mafia lebt längst in unserer Nachbarschaft. Und konnte so einen alten Krieg zweier Clans aus Kalabrien ins Ruhrgebiet tragen.
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Von Kety Quadrino, Stern 35/2007, 23.08.2007

Ein Dorf ohne Luft zum Atmen
Die Mafia-Hochburg San Luca
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Von Kety Quadrino, stern.de, 23.08.2007

„Disch kenn isch doch“
Die Rolle seines Lebens liegt nur siebzehn Kilometer entfernt von Oliver Hoff. Auf dem Melaten-Friedhof, wo Köln seine Prominenten begräbt. Auch Willy Millowitsch. Hoff, 62 Jahre alt, ist Millowitschs einziger Imitator in Deutschland.
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Von Marco Lauer, Rheinischer Merkur, 16.08.2007

Der Abgesang der Männer
Im schwäbischen Dettingen bei Horb löst sich nach 150-jährigem Bestehen der Männergesangverein auf. Es fehlt der Nachwuchs. Die letzten verbliebenen Mitglieder im Durchschnittsalter von 75 Jahren motten die Vereinsfahne ein.
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Von Kety Quadrino, Sonntag Aktuell, 12.08.2007

In einem fast rechtsfreien Raum
In einer Ausländerbehörde in Mecklenburg-Vorpommern inszenieren sich Angestellte als Vollstrecker von Recht und Gesetz - mit Schusswaffen zwischen Aktenordnern. Ein Skandal.
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Von Anke Lübbert, taz, 10.08.2007

Die Piste bleibt grün
Auf der Alb in Baden-Württemberg ist das Zeugnis einer vergangenen Klimaepoche zu besichtigen: Der Salach-Skilift. Jetzt wird er verkauft.
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Von Markus Wanzeck, Die Zeit, Nr. 29, 12.07.2007

Widerständiger Krautkopf
Helmut Schumacher wehrt sich wie andere Filder-Bauern gegen eine weitere Startbahn am Stuttgarter Flughafen
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Von Julia Rommel, Frankfurter Rundschau, 10.07.2007

Zurück in die Heimat
Die verlorene Heimat wollten sie hier finden und gute Arbeit. Viele wurden enttäuscht, weil die Vorstellungen von Deutschland nicht der Wirklichkeit standhielten. Deshalb zieht es nun seit etwa zwei Jahren immer mehr Russlanddeutsche zurück in den Osten.
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Von Marco Lauer, Berliner Zeitung, 11.06.2007

Panther sind auch nur Menschen
Rainald Grebe, Komödiant, Kabarettist, Brandenburg-Hasser, geht jetzt unter die Volksmusiker.
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Von Lucas Vogelsang, Der Tagesspiegel, 09.06.2007

Wie lebt man mit Nazis?
Ein Dorf in Baden-Württemberg wird zum Schauplatz eines Bandenkriegs zwischen rechter und linker Szene.
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Von Karin Kontny, Die Zeit, Nr. 17, 19.04.2007

Der letzte Zeuge
Vor 63 Jahren wurden 108 Einwohner des toskanischen Dorfes Vallucciole systematisch umgebracht. Die Mörder handelten auf Befehl der Wehrmacht. Aber es waren nicht nur Deutsche
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Von Lucas Vogelsang, taz-Magazin, 14.04.2007

Savon und Mary sammeln Müll statt gute Noten
30 Jahre Bürgerkrieg und die Schreckensherrschaft der Roten Khmer haben aus Kambodscha eines der ärmsten Länder Südostasiens gemacht. Viele Familien treibt die Armut in die Hauptstadt. Dort müssen meist auch die Kinder mithelfen, die Familie zu ernähren. Allein auf der Mülldeponie Phnom Penhs arbeiten 130 Kinder mit ihren Familien.
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Von Ellen Köhrer (Teilnehmerin 2005/2006), Neue Zürcher Zeitung, 27.03.2007

Traumtänzer - Tänzertraum
Ernesto Rych ist am Ziel. Der 26-jährige Deutsch-Argentinier wurde mit seiner Mannschaft Weltmeister im Formationstanzen. Seit zwei Jahren arbeitet er darauf hin, hat sein ganzes Leben umgestellt und jeden Tag trainiert.
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Von Ursel Nendzig, März 2007

Luigi Colani, Meister der Empörung
Ortstermin: Bei einer Ausstellung im Stuttgarter Flughafen zeigt Stardesigner Luigi Colani seine Modelle für treibstoffarme Jets....
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Von Karin Kontny (Teilnehmerin 2005/2006), "stern.de", 04.03.2007

Warum, zum Donner, Bratislava?
Wo, bitte, sind deine slowakischen Beiseln? Wegen einer Melange fahren wir nämlich nicht rüber.
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Von Ursel Nendzig, "Die Presse", Reisebeilage, 03.03.2007

3000 Kilometer ostwärts
EineWohnmobilreisedurchsBaltikum.
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Von Karin Kontny (Teilnehmerin 2005/2006), "Sonntag Aktuell", 14.01.2007

Schule trifft Labor
In einem Bremerhavener Projekt arbeiten Schüler drei Jahre lang mit Forschern zusammen. Dabei lernen siemehr, als sie für die Schule brauchen.
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Von Katrin Zöfel (Teilnehmerin 2005/2006), "Die Zeit - Chancen", 05.10.2006

Ein gemischtes Doppel
Zwei junge Männer im Remstal übernehmen Verantwortung: Seit einigen Jahren sitzen sie im Gemeinderat. In der verzwickten Kommunalpolitik fühlen sie sich mittlerweile wie zu Hause.
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Von Katrin Zöfel (Teilnehmerin 2005/2006), "Sonntag aktuell", 10.09.2006

"Die Stimme der rumänischen Gemeinde Stuttgarts"
Vereinsleben in Stuttgart (2): Das Deutsch-Rumänische Forum Stuttgart setzt sich für den Dialog zwischen den Kulturen ein.
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Von Katharina Schönwitz, "Stuttgarter Zeitung", 08.08.2006

Stirb an einem anderen Tag
Im Norden von Berlin kann man für ein Wochenende in die Rolle von James Bond schlüpfen – Fallschirmsprung und Wodka-Martini inklusive.
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Von Christian Schnohr, "Frankfurter Rundschau", 14.10.2006

Im Zeichen des Krebses
Wasser ist sauber, wenn es lebt. Hans-Jürgen Hahn untersucht die Fauna des Untergrunds. IhreZusammensetzung verrät dem Biologen, wie es um unser wichtigstes Lebensmittel bestellt ist.
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Von Katrin Zöfel (Teilnehmerin 2005/2006), "Die Zeit - Wissen", 31.08.2006

Etwas zu wenig Punk
Sie wollten mehr wissen über
Ökonomie, soziale Rechte,
Neoliberalismus. Bei der Attac-Sommerakademie treffen Alt-68er und Neu-Frustierte aufeinander - und lernen, dass Widerstand nicht
gleich Widerstand ist.
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Von Philipp Eins, "Stern-Online", 07.08.2006

Protest durch Präsenz
Das Dorf "Neve Shalom/Wahat a-Salam" übt den politischen Protest gegen die militaristische israelische Politik allein durch seine Präsenz. Juden und Araber leben dort friedlich miteinander, betreiben gemeinsam eine Schule und ein spirituelles Zentrum.
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Von Philipp Eins, "Stern-Online", 18.07.2006

Geht nicht - gibt's nicht
Sergeant George Perez wollte ein Held werden. Deshalb zog er in den Krieg gegen den Irak. Als Versehrter kehrte er nach Hause zurück. Heute dient er in Afghanistan.
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Von Carsten Stormer, "Cicero", Juli 2006

Töne Mannheims
Studierende der Popakademie Baden-Württemberg stürmen die Konzerthallen und machen die Metropole am Rheinzur heimlichen Musikhauptstadt.
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Von Karin Kontny (Teilnehmerin 2005/2006), "1stein", Juni 2006

Willkommen in der Baggergrube
Der Wolf breitet sich in der Lausitz aus. Doch nichts mit idyllischer Wildnis: Die Raubtiere schnüren durchTagebauten und siedeln sich auf Schießplätzen an.
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Von Katrin Zöfel (Teilnehmerin 2005/2006), "Die Zeit - Wissen", 01.06.2006

Schweizer im Nebel
Östlicher Kongo, Zentralafrika; Wiege der Menschheit. Carlos Schuler ist auf dem Weg zu einer Verabredung mit dem nächsten Verwandten des Menschen – dem Gorilla.
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Von Carsten Stormer, Sie+Er, das Magazin des "Sonntagblick", Oktober 2005

Alle zwanzig Minuten ein Opfer
Verstümmelung und Tod gehören in Ländern wie Kambodscha seit Jahrzehnten zum Alltag. Neuerdings boomt das Geschäft mit künstlichen Gliedern wie lange nicht mehr. Der Krieg der USA gegen den Terror hat nun auch makabre Folgen an der Heimatfront. Seit dem Vietnamkrieg wurden nicht mehr so viele US-Soldaten verstümmelt. Die orthopädische Industrie kann die Nachfrage kaum bewältigen.
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Von Carsten Stormer, November 2005

Sitzen und Laufen
Er sitzt. Ganz vorne auf der Stuhlkante. Die Fußspitzen aufgestellt. Sprungbereit. Dieter Baumann erzählt von seiner Laufkarriere und von seinem Leben danach...
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Von Katrin Zöfel, November 2005

Die vergessene Front des Krieges
Die Angst geht in Afghanistan um. Angst vor einer Wiederauflebung blutiger Taliban-Attacken und einsickernden Al-Kaida Kämpfern ...
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Von Carsten Stormer, November 2005

Schlaglicht aus Kolumbien
Texte von Katrin Zöfel aus dem fünfmonatigen Aufenthalt in dem gefährlichsten Land der Welt.

Sonnenwirts letzte Nacht im Turm
Zwei kräftige Burschen packen den Sonnenwirt bei den Armen. Mit einem kräfigen Seil binden sie die Hände und Füße des Verbrechers zusammen. Der windet und dreht und wehrt sich. Vergebens. Schon schleifen sie den kleinen Gnom hinter sich her durch die Menge, die angewidert zurückweicht. Die gepflasterte Gasse entlang Richtung Turm. Das Volk jubelt und gröhlt aus vollem Halse „Hängt ihn. Hängt ihn. Zum Henker mit ihm“.
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Von Ellen Köhrer, Oktober 2005
(Literarische Reportage zu Friedrich Schiller: Der Verbrecher aus verlorener Ehre)

Grace' Welt
Wenn Grace Arach, 26, von Frieden spricht, erzählt sie zuerst vom Krieg, denn sie hat Frieden niemals kennen gelernt.
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Von Carsten Stormer, August 2005

Lernen, wieder Kind zu sein
Im Norden Ugandas herrscht seit zwei Jahrzehnten Krieg. Einheimische Sozialarbeiter kämpfen dafür, dass ehemalige Kindersoldaten und vom Krieg betroffene Kinder wieder lernen, was es heißt Kind zu sein.
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Von Carsten Stormer, August 2005

Dummer Junge
„Ich lipe es, in Zoo zu kehen. Die Tiere kefallen mir.“ Wenn in der Schule reihum vorgelesen werden sollte, dann hat Franz Heimendinger sich ausgerechnet, wann die Reihe an ihn kommen würde. Hat schnell seinen Sitznachbarn gefragt, was an der betreffenden Stelle steht und sie dann so gut wie möglich auswendig gelernt. Fast flüssig konnte er dann „vorlesen“. Dass er einige Buchstaben falsch aussprach, fiel kaum auf. Ein Zweitklässler, der eben erst Lesen lernt.
Von Karin Kontny, Juni 2005

Genitale Verstümmelung in Afrika
Sonntagmorgen irgendwo in Düsseldorf. Vier Mädchen sitzen im Wohnzimmer auf dem Sofa, dicht nebeneinander. Maia wird als erste in die Küche gerufen. Dort geht alles sehr schnell. Zwei Frauen packen sie an den Armen und drücken sie auf den Küchentisch. Zwei weitere Frauen zerren ihre Beine auseinander und halten sie fest. Nach dem ersten Schnitt haben die vier Erwachsenen Mühe, das fünfjährige Kind festzuhalten. Maia schreit. Eine Hand presst ihr den Mund zu. Schließlich wird sie ohnmächtig.
Von Lisa Napholcz, Juni 2005

Mord auf der Schafweide
Es riecht nach frischem Tod. Es ist der dunkelrote Magen, so groß wie ein Fußball. Er ist geplatzt und Gras quillt heraus. Daneben die Därme, schleimig, grünlich schimmernd, und die Lunge, sauber herausgetrennt. Darunter ein Schaffell, am Stück.
Von Lisa Napholcz, Juni 2005

Tod im Kongo
Der Tod kommt am 27. Januar in das Dorf Kawa. Oneka befindet sich gerade auf den Feldern, um Kassava zu ernten, als er das Geheul der anrückenden Lendu hört. Seine Frau und seine vier Kinder befinden sich im Dorf. Er weiß, was passieren wird. In Panik rennt er los. Als er Kawa erreicht, hat das Massaker schon begonnen. Er stolpert über einen toten Körper, beachtet es nicht, denkt nur an seine Familie.
Von Carsten Stormer
Playboy, Juni 2005

Ohne jede Gnade
Laut UN findet im Kongo die größte Katastrophe der Gegenwart statt. Zwei Kinder haben sie vorerst überlebt.
Von Carsten Stormer
Der Tagesspiegel, 21.05.2005

Mit UN-Geld neue Waffen kaufen
Die irregulären Milizen in Kongos Kriegsregion Ituri wollen weiterkämpfen, obwohl sie sich offiziell entwaffnet haben. Trotzdem beendet die UNO ihren Schutz von Vertriebenen.
Von Carsten Stormer
taz Nr. 7641 vom 16.4.2005

Ein Heim für Straßenkinder
Endlich hat Arkeuy ein Zuhause gefunden. Mit seinen 57 Kameraden lebt er jetzt im Heim für Straßenkinder in Mae Sai, am nördlichsten Zipfel von Thailand. Viele seiner neuen Freunde haben zuvor auf der Straße gelebt, haben gebettelt ...
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Von Ellen Köhrer, April 2005

In den Killing Fields von Kongo
Im ostkongolesischen Kriegsgebiet Ituri probt die UNO "robustes Peacekeeping". Sie bekämpft brutale Milizen. Aber die Demobilisierung der Lendu-Warlords bleibt symbolisch. In Tche warten Opfer ethnischer Vertreibung auf den nächsten Angriff.
Von Carsten Stormer
taz Nr. 7635 vom 9.4.2005

Hoffnung auf Frieden in Kongo
Die Mission in Kongo gehört zu den schwierigsten Einsätzen der Vereinten Nationen. Wiederholt wurde den Blauhelmen Feigheit vorgeworfen, weil sie angeblich nicht rigoros genug gegen marodierende Milizen vorgingen. Carsten Stormer hat im umkämpften Osten des Landes anderes gehört. Nach einem Ultimatum zur Entwaffung der Rebellen soll nun die kongolesische Armee für Sicherheit sorgen. Nicht viele glauben daran.
Von Carsten Stormer
Tagesschau vom 9.4.2005

Ein Land ertrinkt in Blut und Tränen
Das Schicksal des Tutsis Jean Pierre, der nur überlebte, weil er sich im Bürgerkrieg 75 Tage in einem Erdloch versteckt hat.
Von Carsten Stormer
Stuttgarter Zeitung vom 6.4.2005

Technokraten statt Kriegsfürsten
EineBilanz nach den Wahlen in Afghanistan.
Von Carsten Stormer
IFDT: Information für die Truppe, April 2005

"Besser wir sterben in Darfur"
Erst fielen die Bomben, dann kamen die Milizen. Schon oft hatte Hashania Abakar Ahmed davon gehört, dass die sudanesische Armee und die von ihr unterstützten Janjaweed-Reitermilizen Dörfer bombardieren und niederbrennen, Frauen und Mädchen vergewaltigen und die Männer töten. Wider alle Vernunft hatten die Bewohner des Dorfes Orshey geglaubt, dass sie verschont blieben. Doch im November 2003 kam der Tod auch nach Orshey.
Von Carsten Stormer
taz Nr. 7622 vom 23.3.2005

Prinzessin für achtundachtzig tolle Tage
11:11 Uhr, ein Blick in den schmalen Spiegel vor dem Auftritt im Festsaal. Karin zupft sich die Locken zurecht, stellt den Stehkragen ihres weißen Satinjäckchens gerade und streicht den wallenden dunkelroten Rock glatt. „Dess isch dr Höhepunkt. Da fühlt mr sich kurz wie a richtige Prinzessin. So im Schloss mit Prinz an dr Seite und Audienz.“ Karin kennt das, denn sie war schon im vergangenen Jahr Faschingsprinzessin der Reutlinger Narren.
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Von Ellen Köhrer, Februar 2005

Krieg ohne Bühne
Adam Ibrahim klopft sich auf die Brust. „S - L - A“ ruft er und auf seinem Schoß wackelt die Panzerfaust. Hinter ihm stehen, ordentlich aufgereiht, dutzende Kalaschnikows und G3-Sturmgewehre. Am Boden liegen Handgranaten und Bajonette. Aus dem gelben Turban des 23-Jährigen schlängeln sich Rastalocken, um Hals, Oberkörper und Hüfte baumeln an Kordeln und Schnüren aufgereihte Lederbeutel, die mit Koransuren gefüllt sind - Hijabs. Sie sollen ihn vor den Kugeln seiner Feinde schützen. Denn Adam Ibrahim ist ein Kämpfer der SLA, der Sudanese Liberation Army.
Von Carsten Stormer
Financial Times vom 4.2.2005

In den Ruinen von Darfur
In der Kriegsprovinz hungern ausgebombte Dorfbewohner und sinnen Kindersoldaten auf Rache für die Ermordeten.
Von Carsten Stormer
taz Nr. 7580 vom 2.2.2005

 


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