Bewerbung jetzt losschicken!

13.06.2017

Wir stecken zwar mittendrin in der Ausarbeitung der Multimediageschichten über Georgien. Dorthin ist der aktuelle Lehrgang im Mai für sein Auslandsprojekt gefahren. Trotzdem haben die Planungen fürs nächste Ausbildungsjahr ab Oktober schon begonnen und wir führen gerade die ersten Aufnahmegespräche. Bewerbungen sind noch bis Ende Juni möglich! Details dazu hier.

Reutlinger Reportageschüler mit Nannen-Preis geehrt

28.04.2017

In gleich drei Kategorien wurden am Donnerstag, 27. April, Absolventen der Reutlinger Zeitenspiegel-Reportageschule mit dem begehrten Nannen-Journalistenpreis ausgezeichnet. Die Verleihung durch das Medienhaus Gruner & Jahr, bei der auch Außenminister Sigmar Gabriel anwesend war, erinnert an den „Stern“-Gründer Henri Nannen. Für die beste investigative Leistung erhielt ein Team der Süddeutschen Zeitung die Auszeichnung, das die weltweite Steuerhinterziehung durch Briefkastenfirmen in Panama recherchiert hatte. In diesem Team arbeitet auch Katrin Langhans, die ihre Ausbildung in Reutlingen machte.
Ebenfalls in Reutlingen gelernt hat Nicola Meier, die mit einer Reportage über ein todkrankes Kind (erscheinen in der „ZEIT“) mit dem Preis für die beste Dokumentation geehrt wurde. Schließlich wurde Amrai Coen mit dem renommierten Egon-Erwin-Kisch-Preis für eine Reportage ausgezeichnet, die sie zusammen mit ihrer Kollegin Tanja Stelzer nach den Bombenanschlägen von Brüssel geschrieben hatte. Darin waren die beiden Reporterinnen zu den Hinterbliebenen und bei den Anschlägen schwer Verletzten gefahren um zu erfahren, wie sich deren Leben nach den Anschlägen verändert hat.
Vor mehr als 500 Gästen erinnerte Außenminister Sigmar Gabriel daran, dass in vielen Ländern Journalisten wegen ihrer Arbeit im Gefängnis sitzen. Im Fall des deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel forderte er dessen sofortige Freilassung aus türkischer Haft.
Wir gratulieren unseren Absolventinnen!

Guter Schnitt!

10.04.2017

An der Mai-Ausgabe des tollen Schweizer Magazins „Reportagen“ sind gleich vier Reportageschul-Absolventen beteiligt: Nancy Waldmann hat in ihrer Geschichte ein ganz wunderbares Sittenbild zu Deutschen und Polen geschrieben, aufgezogen an einem Mann aus Polen, der sich als der Rächer aller geklauten Fahrräder versteht und von den Deutschen links der Oder auch so gesehen wird - die eigenen Landleute rechts der Oder sehen das allerdings ein bisschen anders.
Barbara Bachmann hat eine großartige Recherche hingelegt, sich im Zuge dessen durch Berge an Akten, Zeitungsartikeln und Interviewaufnahmen gewühlt, um den Fall einer jungen Frau aus Italien zu rekonstruieren, die wegen Cybermobbings mittels Sexvideos Selbstmord begangen hat.
Philipp Wurm beschreibt in einem bildreichen Zwei-Seiter, wieso er auf einem Schrottplatz in Antwerpen gelandet ist, obwohl er doch eigentlich für eine Recherche gemütlich den Rhein hinunterschippern wollte.
Esther Göbel ist als vierte im Bunde neuerdings freie Redakteurin.
Übrigens: Für Journalisten bietet "Reportagen" extra ein vergünstigtes Abo an (60 statt 90 Euro pro Jahr), auf das wir gerne hinweisen.

Neuerscheinung

30.03.2017

Carsten Stormer, Absolvent der Reportageschule, seit vielen Jahren Zeitenspiegel-Autor und ausgewiesener Kriegsreporter, hat seine Erfahrungen und Erlebnisse aus vielen nicht nur abenteuerlichen, sondern auch brandgefährlichen Besuchen im syrischen Krisengebiet aufgeschrieben und berichtet detailliert und schonungslos von seinen Reisen in die Kriegs- und Krisengebiete des Nahen Ostens.
Die Schatten des Morgenlandes: Die Gewalt im Nahen Osten und warum wir uns einmischen müssen

Hansel-Mieth-Preis digital für Reportageschul-Absolventin

06.03.2017

Herzlichen Glückwunsch an Chistina Schmidt, die zusammen mit der Fotografin Maria Feck für ihre Multimedia-Reportage "Schweigen ist Tod" ausgezeichnet wurden. Die Geschichte über die hohe Selbstmordrate unter jungen Grönländern ist im März 2016 in der Digitalausgabe des "Spiegel" erschienen.
Weitere Informationen zu den Preisen und dem Gabriel-Grüner-Stipendium

Zahlreiche Nominierungen

10.11.2016

Für den Reporterpreis 2016, der am 5. Dezember in Berlin vergeben wird, sind gleich sechs Reportageschul-Absolventen in verschiedenen Preiskategorien nominiert:

  • Marius Münstermann und weitere 4 Co-Autoren mit "Entwicklungsgeld für blauen Dunst" in der Kategorie "Webreportage".

  • In der Kategorie "Freier Reporter" Anke Lübbert mit ihrer Reportage „Ja“ über ein Paar, das ein schwerstbehindertes Kind erwartet, und die unter anderem in der „Zeit“ erschienen ist. Außerdem Johannes Giesler mit "Grenzgänger", seiner Abschlussarbeit für das Go-Magazin.

  • In der Kategorie "Datenjournalismus" Katrin Langhans zusammen mit ihren Kollegen von der Süddeutschen Zeitung und dem Internationalen Konsortium für Investigative Journalisten mit "Recherche der Panama Papers".

  • Amrai Coen und Tanja Stelzer mit "Brüssel, 22. März 2016" in der Kategorie "Reportage", außerdem auch hier nochmal das "Panama-Team" mit Katrin Langhans.

  • Als „Beste Wissenschaftsreportage“ gehen gleich zwei Reportagen von Nicola Meier ins Rennen: „Das letzte Nashorn“ zeigt Kampf von Wissenschaftlern um den Erhalt einer vom Aussterben bedrohten Nashorn-Art. In „Wer rettet Klara?“ schreibt sie über die ethischen Probleme einer Medikamentenzulassung.

Schon die vielen Nominierungen sind ein toller Erfolg für die Autorinnen und Autoren. Die Reportageschule freut sich mit ihnen sehr darüber.

Die elf vom 11. Jahrgang

04.10.2016

Mit einem zünftigen Fest mit rund 100 Gästen wurde am 30. September in den Räumen der Volkshochschule Reutlingen der 11. Lehrgang verabschiedet. Neben dem "Go"-Magazin stellten die Absolventen ein weiteres Projekt vor, das sie während ihres Jahres an der Reportageschule produziert haben: „Saluti dalla Puglia“ ist ein Online-Magazin, das Geschichten von Armut und Aufbruch im süditalienischen Apulien erzählt. Gewidmet ist das Abschlussmagazin dem Eritreer Mehari Beyan, der als Minderjähriger aus seiner Heimat floh und Jahre später in einem Waldstück bei München Suizid beging. Doch es erzählt nicht nur Meharis Geschichte, sondern berichtet in zehn weiteren Reportagen vom Schicksal der Menschen, die wir oft nur als Teil anonymer Flüchtlingsstatistiken kennenlernen. Von der jungen Eritreerin Neda etwa, die, wie viele geflüchtete Frauen, auf ihrem Weg durch den Sudan misshandelt und vergewaltigt wurde. Von Männern wie Bluts Iyassu, der von Eritrea nach Israel ging, um sich ein neues Leben aufzubauen und stattdessen nur Ablehnung erfährt. Oder von Männern wie Hamit, der aus Aleppo floh und nun in Deutschland - weit weg von seiner Familie - an Depressionen leidet und auf unbürokratische Hilfe angewiesen ist.

Faire Mode

17.05.2016

Nachhaltige Mode ist heute sowohl in der High-Fashion als auch in der Alltagskleidung angekommen und rückt immer stärker ins Bewusstsein der Konsumenten. Darüber hat Ellen Köhrer jetzt ein Buch mit Porträts über 33 nachhaltige Labels weltweit plus 5 Experteninterviews mit ihren Visionen zur Zukunft der Mode und dem Status Quo in Sachen Nachhaltigkeit und Mode.

Außerdem dabei: Links zu Siegeln und Zertifikaten, Organisationen, Hochschulen und Blogs über nachhaltige Mode. Das Buch gibt's auf Deutsch und Englisch.

Terror in der Elfenbeinküste

14.03.2016

Wir sind tief bestürzt über den Terroranschlag in Grand-Bassam, bei dem heute, Montag, 14. März, 16 Menschen ums Leben kamen. Die Reportageschüler des 10. Jahrgangs haben im Mai 2015 Grand-Bassam als Ruhepol und geschichtsträchtigen Ort unweit der hektischen Großstadt Abidjan kennengelernt. Während unserer Auslandsreportagereise (-> unser Multimediaprojekt auf www.reporterreisen.com) haben wir in der Elfenbeinküste erlebt, dass ein verständnis- und respektvoller Umgang der Religionsgemeinschaften miteinander möglich ist und in diesem Land völlig selbstverständlich vielerorts gelebt wird.
Wir hoffen sehr, dass es den Terroristen nicht gelingt, Hass und Wut zu verbreiten. Den Hinterbliebenen der Opfer möchten wir unsere tiefe Anteilnahme ausdrücken.

Produktiv

10.12.2015

An gleich drei Büchern, an einem Kunstkatalog und einem Photobuch arbeitete Karin Kontny, Absolventin des 1. Jahrgangs, im Jahr 2015. Sie schrieb einen vielbeachteten Kulturführer für Baden-Württemberg („50 Dinge, die ein richtiger Baden-Württemberger getan haben muss“) und den Stadtführer „Best of Stuttgart - Die 50 Ziele“.
Für die Biografie des SWR1-Radiomoderators Stefan Siller „Neugierig - auf Leute und die ganze Welt“ übernahm sie die Redaktion. Das Photobuck „Dominas“ von Fotograf Max Eicke, für das sie ebenfalls die Redaktion innehatte, wurde vom Goethe-Institut als eines der besten Fotobücher 2015 bewertet. Es gehörte außerdem zu den Gewinnern des „International Photobook Dummy Awards 2015“ und tourte im Rahmen des Photobook-Festivals um die Welt.
Für den Katalog der Wanderausstellung „Kunst trotz(t) Handicap“ der Diakonie Deutschland schrieb Karin Kontny Porträts über international renommierte Outsider-Art-Künstler.