Nahaufnahmen-Recherche­stipendium 2019

09.04.2019

Die Jury hat entschieden: Der Gewinner des Nahaufnahmen-Recherchestipendiums 2019 heißt Fabian Franke. Der Alumniverein der Zeitenspiegel-Reportageschule wird seine Recherche mit 725 Euro unterstützen. Das genaue Thema möchte Fabian noch nicht verraten. Nur so viel: "Es geht um Insekten, Sex und eine Millionenindustrie".

Das Nahaufnahmen-Stipendium wurde in diesem Jahr zum zweiten Mal an ehemalige Schüler der Reportageschule vergeben. Zur Jury gehörten Ellen Köhrer (Vorstand Verein), Uschi Entenmann (Geschäftsführerin Zeitenspiegel Reportagen) und Ariel Hauptmeier (Head of Storytelling Republik).

Bewerbungen

19.03.2019

Frühjahr: Jetzt trudeln wieder Bewerbungen für das nächste Schuljahr ab Oktober ein. Wir freuen uns auf gute Nachwuchsreporter*innen, die zum 15. Lehrgang einsteigen möchten. Was wir uns von Bewerbern wünschen, steht hier.

Barbara Bollwahn

30.07.2018

Die Reportageschule trauert um ihre Dozentin, die Reporterin Barbara Bollwahn. Durch ihren scharfisinngen Blick, ihren Humor, Ihre Offenheit und letztlich ihre Liebe zu den Menschen, über die sie schrieb, konnte sie viele junge Kollegen für den Beruf des Journalisten begeistern. Es war menschlich und beruflich eine Freude, mit ihr zusammen zu arbeiten. Vor allem bei unseren Schwarzwald-Ausflügen hat sie uns die Augen geöffnet für Menschen und Orte, an denen man sonst allzuleicht vorbeigeht. Wir werden ihr ein ehrendes Andenken bewahren.
Das Schulteam der Reportageschule.

Bewerbungen

20.06.2018

Derzeit laufen Aufnahmegespräche für den 14. Jahrgang ab Oktober. Wir sind sehr angetan von der Qualität der schriftlichen Bewerbungen und glauben, genügend talentierte Nachwuchsjournalist*innen für den nächsten Lehrgang zu finden. Daher unsere Bitte: Reichen Sie uns keine weiteren Bewerbungsunterlagen mehr ein, da die Bewertung doch sehr viel Zeit in Anspruch nimmt und die Chanchen, zum Zug zu kommen, eher gering sind.

Recherche­stipendium

08.06.2018

Die Jury hat entschieden: Die Gewinner des Nahaufnahmen-Recherchestipendiums heißen David Krenz (Text) und Hannes Jung (Foto). Der Alumniverein der Zeitenspiegel-Reportageschule wird ihre Recherchen einer Geschichte im Kontext politischer und gesellschaftlicher Entwicklungen in den Neuen Bundesländern mit 750 Euro unterstützen. Das Nahaufnahmen-Stipendium wurde in diesem Jahr zum ersten Mal an ehemalige Schüler der Reportageschule vergeben. Zur Jury gehörten Ellen Köhrer (Vorstand Verein), Uschi Entenmann (Geschäftsführerin Zeitenspiegel Reportagen) und Björn Stephan (freier Journalist). Das Stipendium wird im kommenden Jahr erneut ausgeschrieben.

Go-Heft "Erz-wärts"

09.11.2017

In der Lokalausgabe Aue der „Freien Presse“ gab es einen Artikel über das Go-Magazin. Zum Artikel

Der Pakt mit dem Teufel

15.10.2017

Wie ein Reporter sich auf den Faustischen Pakt einlässt, um der georgischen Mafia auf die Schliche zu kommen, darüber hat Anton Hunger einen Krimi geschrieben. Hunger arbeitete fast zwei Jahrzehnte als Journalist, darunter auch bei der Stuttgarter Zeitung. Von 1992 an war er 17 Jahre lang Kommunikationschef bei Porsche in Stuttgart. Heute sitzt er im Kuratorium der Reportageschule und lebt als Publizist und Autor am Starnberger See. Im Zentrum seines ersten Kriminalromans steht ein hoch angesehener deutscher Politiker, der von der georgischen Mafia bestochen wird. Der Journalist Tom Schollemer ist einer heißen Sache auf der Spur: Geldwäsche, Korruption, Waffenschieberei. Zwei Überfälle bei einer Recherchereise nach Athen überlebt er nur knapp, bevor er auf die richtige Spur kommt.

Bewerbung jetzt losschicken!

13.06.2017

Wir stecken zwar mittendrin in der Ausarbeitung der Multimediageschichten über Georgien. Dorthin ist der aktuelle Lehrgang im Mai für sein Auslandsprojekt gefahren. Trotzdem haben die Planungen fürs nächste Ausbildungsjahr ab Oktober schon begonnen und wir führen gerade die ersten Aufnahmegespräche. Bewerbungen sind noch bis Ende Juni möglich! Details dazu hier.

Reutlinger Reportageschüler mit Nannen-Preis geehrt

28.04.2017

In gleich drei Kategorien wurden am Donnerstag, 27. April, Absolventen der Reutlinger Zeitenspiegel-Reportageschule mit dem begehrten Nannen-Journalistenpreis ausgezeichnet. Die Verleihung durch das Medienhaus Gruner & Jahr, bei der auch Außenminister Sigmar Gabriel anwesend war, erinnert an den „Stern“-Gründer Henri Nannen. Für die beste investigative Leistung erhielt ein Team der Süddeutschen Zeitung die Auszeichnung, das die weltweite Steuerhinterziehung durch Briefkastenfirmen in Panama recherchiert hatte. In diesem Team arbeitet auch Katrin Langhans, die ihre Ausbildung in Reutlingen machte.
Ebenfalls in Reutlingen gelernt hat Nicola Meier, die mit einer Reportage über ein todkrankes Kind (erscheinen in der „ZEIT“) mit dem Preis für die beste Dokumentation geehrt wurde. Schließlich wurde Amrai Coen mit dem renommierten Egon-Erwin-Kisch-Preis für eine Reportage ausgezeichnet, die sie zusammen mit ihrer Kollegin Tanja Stelzer nach den Bombenanschlägen von Brüssel geschrieben hatte. Darin waren die beiden Reporterinnen zu den Hinterbliebenen und bei den Anschlägen schwer Verletzten gefahren um zu erfahren, wie sich deren Leben nach den Anschlägen verändert hat.
Vor mehr als 500 Gästen erinnerte Außenminister Sigmar Gabriel daran, dass in vielen Ländern Journalisten wegen ihrer Arbeit im Gefängnis sitzen. Im Fall des deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel forderte er dessen sofortige Freilassung aus türkischer Haft.
Wir gratulieren unseren Absolventinnen!

Guter Schnitt!

10.04.2017

An der Mai-Ausgabe des tollen Schweizer Magazins „Reportagen“ sind gleich vier Reportageschul-Absolventen beteiligt: Nancy Waldmann hat in ihrer Geschichte ein ganz wunderbares Sittenbild zu Deutschen und Polen geschrieben, aufgezogen an einem Mann aus Polen, der sich als der Rächer aller geklauten Fahrräder versteht und von den Deutschen links der Oder auch so gesehen wird - die eigenen Landleute rechts der Oder sehen das allerdings ein bisschen anders.
Barbara Bachmann hat eine großartige Recherche hingelegt, sich im Zuge dessen durch Berge an Akten, Zeitungsartikeln und Interviewaufnahmen gewühlt, um den Fall einer jungen Frau aus Italien zu rekonstruieren, die wegen Cybermobbings mittels Sexvideos Selbstmord begangen hat.
Philipp Wurm beschreibt in einem bildreichen Zwei-Seiter, wieso er auf einem Schrottplatz in Antwerpen gelandet ist, obwohl er doch eigentlich für eine Recherche gemütlich den Rhein hinunterschippern wollte.
Esther Göbel ist als vierte im Bunde neuerdings freie Redakteurin.
Übrigens: Für Journalisten bietet "Reportagen" extra ein vergünstigtes Abo an (60 statt 90 Euro pro Jahr), auf das wir gerne hinweisen.