Neues

  • Karin Kontny (links) bei der Preisverleihung der Stiftung Buchkunst

"Eines der schönsten deutschen Bücher 2017"

08.11.2017

Gleich mehrere Auszeichnungen erhielt das Buch „Dominas“ des Fotografen Max Eicke, für das Karin Kontny - Schülerin des 1. Jahrgangs der Reportageschule - die Redaktion übernommen hat (mit Lisa-Katharina Förster). So wurde das Buch im September bei einem Festakt im Museum für angewandte Kunst Frankfurt (MAK) seitens der Stiftung Buchkunst als eines der „schönsten deutschen Bücher 2017“ ausgezeichnet. Das Buch, das beispielsweise die Lebens- und Arbeitsbedingungen von professionellen Sexarbeiterinnen im BDSM-Bereich thematisiert, ist seitdem für ein Jahr im Foyer des Literaturhaus Frankfurt ausgestellt. Außerdem erhielt „Dominas“ u. a. eine Goldmedaille bei den Moscow International Foto Awards 2017 (Documentary Book) und wurde für die Shortlist (Author Book Award) bei den Les Rencontres de la Photographie d'Arles nominiert. Laut dem Kunstmagazin „art“ gehört das Festival zu den bekanntesten und wichtigsten der Welt.

Nur schnelles Internet fehlt

06.11.2017

Darüber, wie palästinensische Start-ups das Westjordanland und den Gazastreifen modernisieren, berichtet Philipp Eins in der "ZEIT" vom 2. November 2017.

Reutlinger Reportageschüler mit Nannen-Preis geehrt

28.04.2017

In gleich drei Kategorien wurden am Donnerstag, 27. April, Absolventen der Reutlinger Zeitenspiegel-Reportageschule mit dem begehrten Nannen-Journalistenpreis ausgezeichnet. Die Verleihung durch das Medienhaus Gruner & Jahr, bei der auch Außenminister Sigmar Gabriel anwesend war, erinnert an den „Stern“-Gründer Henri Nannen. Für die beste investigative Leistung erhielt ein Team der Süddeutschen Zeitung die Auszeichnung, das die weltweite Steuerhinterziehung durch Briefkastenfirmen in Panama recherchiert hatte. In diesem Team arbeitet auch Katrin Langhans, die ihre Ausbildung in Reutlingen machte.
Ebenfalls in Reutlingen gelernt hat Nicola Meier, die mit einer Reportage über ein todkrankes Kind (erscheinen in der „ZEIT“) mit dem Preis für die beste Dokumentation geehrt wurde. Schließlich wurde Amrai Coen mit dem renommierten Egon-Erwin-Kisch-Preis für eine Reportage ausgezeichnet, die sie zusammen mit ihrer Kollegin Tanja Stelzer nach den Bombenanschlägen von Brüssel geschrieben hatte. Darin waren die beiden Reporterinnen zu den Hinterbliebenen und bei den Anschlägen schwer Verletzten gefahren um zu erfahren, wie sich deren Leben nach den Anschlägen verändert hat.
Vor mehr als 500 Gästen erinnerte Außenminister Sigmar Gabriel daran, dass in vielen Ländern Journalisten wegen ihrer Arbeit im Gefängnis sitzen. Im Fall des deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel forderte er dessen sofortige Freilassung aus türkischer Haft.
Wir gratulieren unseren Absolventinnen!

  • 'Reportagen'-Heft Mai 2017

Guter Schnitt!

10.04.2017

An der Mai-Ausgabe des tollen Schweizer Magazins „Reportagen“ sind gleich vier Reportageschul-Absolventen beteiligt: Nancy Waldmann hat in ihrer Geschichte ein ganz wunderbares Sittenbild zu Deutschen und Polen geschrieben, aufgezogen an einem Mann aus Polen, der sich als der Rächer aller geklauten Fahrräder versteht und von den Deutschen links der Oder auch so gesehen wird - die eigenen Landleute rechts der Oder sehen das allerdings ein bisschen anders.
Barbara Bachmann hat eine großartige Recherche hingelegt, sich im Zuge dessen durch Berge an Akten, Zeitungsartikeln und Interviewaufnahmen gewühlt, um den Fall einer jungen Frau aus Italien zu rekonstruieren, die wegen Cybermobbings mittels Sexvideos Selbstmord begangen hat.
Philipp Wurm beschreibt in einem bildreichen Zwei-Seiter, wieso er auf einem Schrottplatz in Antwerpen gelandet ist, obwohl er doch eigentlich für eine Recherche gemütlich den Rhein hinunterschippern wollte.
Esther Göbel ist als vierte im Bunde neuerdings freie Redakteurin.
Übrigens: Für Journalisten bietet "Reportagen" extra ein vergünstigtes Abo an (60 statt 90 Euro pro Jahr), auf das wir gerne hinweisen.

  • Die Schatten des Morgenlandes

Neuerscheinung

30.03.2017

Carsten Stormer, Absolvent der Reportageschule, seit vielen Jahren Zeitenspiegel-Autor und ausgewiesener Kriegsreporter, hat seine Erfahrungen und Erlebnisse aus vielen nicht nur abenteuerlichen, sondern auch brandgefährlichen Besuchen im syrischen Krisengebiet aufgeschrieben und berichtet detailliert und schonungslos von seinen Reisen in die Kriegs- und Krisengebiete des Nahen Ostens.
Die Schatten des Morgenlandes: Die Gewalt im Nahen Osten und warum wir uns einmischen müssen

  • Flughafen

Urlaub am Gate

30.03.2017

Die Zeit

Eine Woche Airport-Hopping rund um die Welt, mit Isomatte, Fleecedecke und Schlafmaske. Tobias Oellig schwärmt schon lange von Flughäfen. Jetzt hat er seine Leidenschaft voll ausgekostet.

Von Tobias Oellig
Lesen

  • Schweigen ist TodEine Visual Story von Maria Feck und Christina Schmidt

Hansel-Mieth-Preis digital für Reportageschul-Absolventin

06.03.2017

Herzlichen Glückwunsch an Chistina Schmidt, die zusammen mit der Fotografin Maria Feck für ihre Multimedia-Reportage "Schweigen ist Tod" ausgezeichnet wurden. Die Geschichte über die hohe Selbstmordrate unter jungen Grönländern ist im März 2016 in der Digitalausgabe des "Spiegel" erschienen.
Weitere Informationen zu den Preisen und dem Gabriel-Grüner-Stipendium

  • Raphael Thelen (Bild: privat)Raphael Thelen (Bild: privat)

Berliner Alumni-Stammtisch am 13. Oktober

05.10.2016

Unser Gast wird dieses Mal unser Kollege und ZS-Alumni Raphael Thelen sein. Raphael reiste zunächst einen Monat durch Sachsen, um über Rechtsextremismus, Pegida und die AFD zu recherchieren und in seinem Blog http://neuenormalitaet.de/ darüber zu berichten. Anschließend startete er ein Crowdfunding-Projekt und fuhr vor den Landtagswahlen mit zwei Fotografen durch Mecklenburg-Vorpommern. Über 30 Tage waren sie dort dem Phänomen AFD auf der Spur, ihre Texte und Bilder veröffentlichte Zeit.de in der Serie „30 Tage oben rechts“. Auch wegen dieser Recherchen nominierte ihn das Medium Magazin kürzlich unter die besten 30 Journalisten bis 30 Jahre.

Wie hat Rapahel seine Projekte organisiert und finanziert? Was hat er dort erlebt und wie ist er auch persönlich mit Anfeindungen umgegangen? Welche Schlüsse zieht er aus seinen Recherchen? Stehen ähnliche Projekte an? Diese und viele weitere Fragen wird Raphael uns beim Berliner Stammtisch der Reportageschule beantworten. Wir treffen uns am Donnerstag, 13.10.2016, um 19.30 Uhr in der Speise- & Schankwirtschaft Nest Görlitzer Str. 52, 10997 Berlin. Alle Absolventen der Reportageschule und interessierte Kollegen sind herzlich eingeladen. Anmeldungen bitte an david(at)david-weyand.de

  • Die elf vom 11. Jahrgang Die elf vom 11. Jahrgang mit Philipp Maußhardt (links), dem pädagogischen Leiter der Schule

Die elf vom 11. Jahrgang

04.10.2016

Mit einem zünftigen Fest mit rund 100 Gästen wurde am 30. September in den Räumen der Volkshochschule Reutlingen der 11. Lehrgang verabschiedet. Neben dem "Go"-Magazin stellten die Absolventen ein weiteres Projekt vor, das sie während ihres Jahres an der Reportageschule produziert haben: „Saluti dalla Puglia“ ist ein Online-Magazin, das Geschichten von Armut und Aufbruch im süditalienischen Apulien erzählt. Gewidmet ist das Abschlussmagazin dem Eritreer Mehari Beyan, der als Minderjähriger aus seiner Heimat floh und Jahre später in einem Waldstück bei München Suizid beging. Doch es erzählt nicht nur Meharis Geschichte, sondern berichtet in zehn weiteren Reportagen vom Schicksal der Menschen, die wir oft nur als Teil anonymer Flüchtlingsstatistiken kennenlernen. Von der jungen Eritreerin Neda etwa, die, wie viele geflüchtete Frauen, auf ihrem Weg durch den Sudan misshandelt und vergewaltigt wurde. Von Männern wie Bluts Iyassu, der von Eritrea nach Israel ging, um sich ein neues Leben aufzubauen und stattdessen nur Ablehnung erfährt. Oder von Männern wie Hamit, der aus Aleppo floh und nun in Deutschland - weit weg von seiner Familie - an Depressionen leidet und auf unbürokratische Hilfe angewiesen ist.

  • Gerettete Flüchtlinge (Foto: Isabelle Serra / SOS MEDITERRANEE)Gerettete Flüchtlinge (Foto: Isabelle Serra / SOS MEDITERRANEE)

Die Retter vom Mittelmeer

11.09.2016

Deutschlandradio Kultur

Noch immer gelangen jede Woche Tausende Flüchtlinge über die zentrale Mittelmeerroute nach Europa. Einer von 37 Migranten überlebt die Passage von Libyen nach Italien nicht. SOS Méditerranée und Ärzte ohne Grenzen versuchen, Schiffbrüchige rechtzeitig zu bergen. Viele der Helfer gehen dabei selbst an ihre Grenzen.

Eine Radioreportage von Philipp Eins
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